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Neuigkeiten

02.06.2017 | Praxistag Biodiversität
Am 1. Juni fand in der Agrargenossenschaft Trebbin der Praxistag Biodiversität statt. Als ein Mitgliedsbetrieb des Farmnetzwerkes Nachhaltigkeit werden aus dem landwirtschaftlichen Praxisbetrieb heraus vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt entwickelt. Dazu wird intensiv mit externen Experten aus Natur- und Umweltschutz zusammen gearbeitet. Netzwerkinitiator ist die BASF, die sich schon seit vielen Jahren sehr engagiert mit der Thematik auseinandersetzt und bereits viele wichtige Zwischenergebnisse veröffentlicht hat. Der Erhalt der biologischen Vielfalt steht dabei an erster Stelle; gleichzeitig ist es aber erklärtes Ziel, sämtliche Maßnahmen optimiert in die betrieblichen Abläufe einzupassen. Dazu zählt beispielsweise das Anlegen von Blühstreifen auf unproduktiven Flächen, um Lebensraum und Nahrungsquelle für Insekten, Vögel und eine Vielzahl anderer Kleinlebewesen zu schaffen. Als eine produktionsintegrierte Maßnahme gilt das Anlagen von Lerchenfenstern. Dabei werden im Nutzpflanzenbestand kleine Aussparungen vorgenommen auf denen die Vögel optimal Starten und Landen, aber auch ihr Gefieder besser trocknen können.

Die Vielzahl von Teilnehmern aus Landwirtschaft, Behörden, Umwelt- und Berufsverbänden spiegelt das große Interesse an der Biodiversität wider. Klar wurde, dass es noch viel zu tun gibt, aber die Agrargenossenschaft Trebbin auf einem guten Weg ist, sowohl nachhaltig Nahrungs- und Futterpflanzen anzubauen als auch die biologische Vielfalt zu erhalten.

Diskussionsforum

Erläuterungen zum Lerchenfenster

Vorstellung des künftigen Blühstreifens

17.02.2017 | Vogelfreundliche Landwirtschaft
Im Februar wurden in der Agrargenossenschaft Trebbin Nisthilfen für Vögel aufgehangen. In wenigen Tagen wurden so Bruträume für über 70 Vogelpaare geschaffen. Daneben werden durch das Aufstellen von Sitzstangen auch Greifvögel gefördert. Als natürliche Feinde der Feldmäuse werden so Räuber-Beute-Beziehungen unterstützt, die auch der Landwirtschaft helfen. Im Bereich der Stallungen der Milchviehanlage wird zudem versucht Turmfalken anzusiedeln. Diese Aktionen sind Teil des Maßnahmenplanes, welche im BASF FarmNetzwerk umgesetzt werden. Sämtliche Maßnahmen dieser Zusammenarbeit werden durch externe Experten aus Wissenschaft sowie Natur- und Umweltschutz begleitet und unterstützt.

Alle Nisthilfen sowie die Sitzstangen wurden von der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köthen hergestellt. Damit wird auch ein sozialer Beitrag geleistet, da in der Tischlerei Menschen mit Behinderungen ein Leben in Normalität geboten werden kann.

Nisthilfe im Kiefernwald

Viel Arbeit

Anbringen der Nisthilfen

29.11.2016 | Digitalisierung in der Landwirtschaft
Unter dem Titel „Bauern in der Krise“ wurde im Rundfunk Berlin Brandenburg in der Sendung „Brandenburg aktuell“ Stellung zu der schwierigen Situation in der Landwirtschaft bezogen. Auch in der Agrargenossenschaft Trebbin machen sich die Auswirkungen der Schwankungen an den globalen Märkten deutlich bemerkbar. Nur durch Investitionen in moderne Produktionsmethoden, wie zum Beispiel die Digitalisierung, kann langfristig eine wettbewerbsfähige Stellung am Markt erreicht werden. Unter den Brandenburger Rahmenbedingungen setzt dies allerdings akribische Planung und einen langen Atem voraus.

Link zur RBB Mediathek (verfügbar bis 07.12.2016): LINK

Digitalisierung in der Milchproduktion

21.09.2016 | Fachexkursion Grünland
Am 21. September nahmen Vertreter der Agrargenossenschaft Trebbin an einer Fachexkursion des Paulinenauer Arbeitskreises für Grünland und Futterbau teil. Neben einem umfangreichen Erfahrungsaustausch und Besichtigungen im Bereich der Milch- und Biogasproduktion stand Grünlandbewirtschaftung auf Niedermoorstandorten im Mittelpunkt. Die Boden- und Klimabedingungen in der Randow-Niederung sind durchaus mit den Bedingungen auf den entsprechenden Grünlandflächen in Trebbin vergleichbar und so konnten viele Anregungen und Ideen zu Ansaatmischungen mitgenommen werden. Konkurrenzkraft und Winterhärte sind als zwei der entscheidendsten Faktoren für die Auswahl der Gräser herausgestellt worden. Ein hoher Futterwert sowie eine gute Silier- und Verdaubarkeit stellen ohnehin Kernanforderungen dar.

Versuchsparzellen im Praxisbetrieb

Gedankenaustausch auf der Wiese

09.09.2016 | Hervorragender Abschluss
Am 9. September endete für Leon Manzke mit der feierlichen Zeugnisübergabe die dreijährige Ausbildung zum Landwirt. Sichtlich stolz auf das in der Berufsschule sowie im Ausbildungsbetrieb der Agrargenossenschaft Trebbin erreichte, nahm er nicht nur sein Abschlusszeugnis sondern auch die Ehrung zu einem der besten Auszubildenden im Landkreis Teltow-Fläming entgegen. Die Agrargenossenschaft Trebbin gratuliert Herrn Manzke nochmals zu diesem hervorragenden Ergebnis und freut sich über die zukünftige Zusammenarbeit.
Erfolgreiche Lehrjahre sind der Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. Aus diesem Grund wird in der Agrargenossenschaft Trebbin besonders auf eine umfassende und dennoch tiefgehende Ausbildung der Lehrlinge Wert gelegt. Besonders in den handwerklichen Berufen der Landwirtschaft (Landwirt/in, Fachkraft Agrarservice, Tierwirt/in), der Fahrzeugtechnik (Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Mechaniker/in für Land- und Baumaschienentechnik) sowie der Lackiererei (Fahrzeuglackierer/in) hält die Agrargenossenschaft Trebbin viele Angebote für junge Menschen bereit. Weiterhin wird das Angebot mit den Ausbildungsberufen Bürokauffrau/kaufmann und Koch/ Köchin abgerundet.

Zeugnisübergabe

22.07.2016 | Maislabyrinth
Auch in 2016 wird pünktlich zum Beginn der Sommerferien das Maislabyrinth eröffnet. In diesem Jahr können die Besucher das große Jubiläum der der Agrargenossenschaft Trebbin in einer riesengroßen „25“ „begehen“. Auf der 24000 m² großen Fläche schlängeln sich die 1500 m Weg in diesem Jahr besonders kurvig durch den Mais. Start und Ziel sind an der großen Heupyramide, von der man sich einen guten Überblick über die ganze Fläche verschaffen kann. Das Maislabyrinth-Quiz mit zehn Stationen für Kinder, aber auch für Erwachsene lädt zum grübeln über die Landwirtschaft ein. Alle Teilnehmer, die ihre ausgefüllten Zettel in der Sammelbox oder im Landhotel Heidepark abgeben, nehmen zum Saisonende an der großen Verlosung von tollen Gewinnen teil. Genaue Informationen zu Öffnungszeiten und dem Anfahrtsweg können der Internetseite entnommen oder beim Landhotel Heidepark erfragt werden.

Quizstation

Weg im Mais

Die Sonnenblumen nebenan können gepflückt werden.

Der Start- und Zielbereich laden zum klettern und rasten ein.

30.05.2016 | Maßband adé
Auch im Jahr 2016 wird es in der Agrargenossenschaft Trebbin wieder ein Maislabyrinth geben. Die ersten Arbeiten dazu sind bereits erfolgt und das Labyrinth steht in seinen Grundzügen. Das Einmessen der Wege erfolgte erstmals vollständig mit hochgenauem GPS, was es ermöglicht auch kurvige Wege und komplizierte Wegverläufe schnell herzustellen. Genauere Informationen rund um das Maislabyrinth folgen.

Mit GPS-Technik und Holzpflöcken

09.05.2016 | Hervorragende Milchqualität
Die in der agt Agrar GmbH Trebbin angesiedelte Milchproduktion der Agrargenossenschaft Trebbin wurde auf der diesjährigen Brandenburgischen Landwirtschaftsaustellung für eine ganzjährig hervorragende Milchqualität im Jahr 2015 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung des Landeskontrollverbandes Berlin-Brandenburg e.V. wurde durch den brandenburgischen Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger überreicht und ehrt die fünf besten Milcherzeuger in Brandenburg.

Auszeichnung für hervorragende Milchqualität

16.03.2016 | Zwischenprüfung
Bei bestem Wetter traten 9 Auszubildende der Landwirtschaft zu ihrer Zwischenprüfung in der Agrargenossenschaft Trebbin an. Nach einem gemeinsamen, kleinen Frühstück und der Vorbereitungszeit ging es mit den praktischen Aufgaben los. Im Bereich der Pflanzenproduktion mussten die Auszubildenden ihre Kenntnisse rund um den Straßentransport mit Traktor und Anhänger sowie ihr Geschick beim Grubbern auf dem Acker unter Beweis stellen. Am zweiten Prüfungsort, der Milchviehanlage standen neben der Tierbeurteilung von Milchkühen auch das Bestimmen und Bewerten von Futtermitteln auf dem Aufgabenplan. Mit dem Mittagessen und einer kurzen Auswertung hatte die Mehrheit der Auszubildenden ihren Prüfungstag erfolgreich hinter sich gebracht. Die Zwischenprüfung ist für die jungen Landwirte die Generalprobe vor der Abschlussprüfung und bietet ihnen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten in einer Prüfungssituation einschätzen zu können.

Futtermittelbestimmung und -beurteilung

Bewertung von Milchkühen

Umgang mit Anhängern

Prüfungsteil Bodenbearbeitung

31.12.2015 | Witterung und Pflanzenbau
Auch das Jahr 2015 (wie 2014) war geprägt durch Witterungsextreme, die bereits im Februar mit extrem geringen Niederschlägen festzustellen waren. Bis zum Juni, was für das Wintergetreide und den Winterraps die entscheidende Wachstumsphase ist, fielen in der Agrargenossenschaft Trebbin 81 Liter pro m² weniger Regen als im langjährigen Mittel. Parallel dazu ließen hohe Temperaturen im ersten Jahresviertel den Wasserbedarf der Pflanzen ansteigen, was das Problem noch verschärfte. Im Juli und August wurde dann die Ernte durch sehr hohe Niederschläge erheblich erschwert. So konnten bei allen Druschfrüchten nur unterdurchschnittliche Erträge eingefahren werden. Im Vergleich zum Land Brandenburg lagen die Erträge von Winterroggen und Winterraps über 30 %, die von Wintergerste und Winterweizen ca. 20 % und von Wintertriticale etwa 10 % niedriger. Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass in ganz Brandenburg die Erträge deutlich hinter dem Vorjahr zurückblieben. Der Ertragsverlust beim Silomais konnte in der Agrargenossenschaft Trebbin jedoch niedrig gehalten und somit ein 15 % über dem Durchschnitt liegender Ertrag erzielt werden. Dies ist unter anderem ein Ergebnis eines mittlerweile langjährigen Zwischenfruchtanbaus vor Mais. So stehen aktuell auf fast 85 % der Maisanbaufläche des nächsten Jahres Zwischenfrüchte, die größtenteils den Zweck haben, den Boden im Winter zu schützen und Nährstoffe zu binden. Weiterhin tragen sie zum Erhalt sowie zum Aufbau von Humus im Boden bei, was auf lange Sicht zu einer Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit führt.

Niederschlagsverteilung 2015

28.11.2015 | Herbstexkursion der Humboldt-Universität
Am 28. November besuchten über 50 Studenten der Humboldt-Universität zu Berlin die Agrargenossenschaft Trebbin. Die jungen Agrarwissenschaftler aus ganz Deutschland und teilweise darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, die praktische Landwirtschaft kennenlernen und viele Themenkomplexe diskutieren zu können. Nach der einführenden Vorstellung des Unternehmens wurden die vorwinterlichen Feldbestände sowie das Grünland unter Augenschein genommen. Insbesondere der umfangreiche Zwischenfruchtanbau sowie die Standortbedingungen wurden detailliert beleuchtet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es in den Milchviehstall, wo die gesamte Produktionskette vorgestellt wurde. Die vorbildlichen Haltungsbedingungen der Milchkühe und Kälber sowie die moderne Melkanlage überzeugten die Gäste davon, dass hochwertige, gesunde Lebensmittel und ein hohes Tierwohl untrennbar zusammen gehören.

Blick in den Boden

Grünland auf Niedermoor

Gruppenbild im Zwischenfruchtbestand

Vorstellung des Unternehmens

27.11.2015 | Bodenmonolithe
Für die abwassertechnische Forschung des Umweltbundesamtes hat die Agrargenossenschaft Trebbin zwei Bodensäulen zur Verfügung gestellt, die für langjährige Untersuchungen auf das Berliner Versuchsfeld transportiert wurden. Diese sogenannten Bodenmonolithe haben einen Durchmesser von einem und eine Höhe von zwei Metern und sind genauso wie auf dem Acker aufgebaut. Damit können unter kontrollierten Bedingungen Stofftransporte und Auswaschungen untersucht und exakt gemessen werden. Die Entnahme erfolgte mit Spezialtechnik, um den Boden ungestört entnehmen zu können. Neben dem entnommenen Bodenmonolithen entstand eine erstklassige Profilgrube, in welcher bodenkundliche Untersuchungen durchgeführt wurden. Dabei konnte der Boden als gebänderte Braunerde angesprochen werden.

Spezialentnahmetechnik

Der fertige bodengefüllte Zylinder

Ein perfektes Bodenprofil

Einfräsen des Zylinders

19.11.2015 | Rapsscan
Auch in diesem Jahr hatte der Winterraps bis jetzt relativ gute Wachstumsbedingungen. Auf Grund der großen Bodenunterschiede, auch innerhalb eines Ackerschlages entwickelt sich der Winterraps sehr unterschiedlich und die Nährstoffaufnahme fällt entsprechend abgestuft aus. Um diese differenzierte Stickstoffaufnahme quantifizieren zu können, muss die Biomasse und die Blattfärbung teilflächenspezifisch erfasst werden. Dazu werden in der Agrargenossenschaft Trebbin bereits im Herbst, die mit Winterraps bestellten Flächen gescannt. Der vor dem Winter aufgenommene Stickstoff kann dann bei der Planung im Frühjahr berücksichtigt werden. Dort wo bereits im Herbst viel Stickstoff aufgenommen wurde, kann im Frühjahr Dünger eingespart werden. Damit trägt diese Maßnahme des „precision farming“ wesentlich dazu bei, die Umwelt zu schonen und den Produktionsmitteleinsatz zu verringern.

Vorschauansicht des Scanergebnisses

Vorwinterentwicklung des Rapses

Scannen der Rapsflächen

12.10.2015 | Buchweizen
Neben den eigentlichen Getreidearten (Weizen, Gerste und Roggen) wird für die menschliche Ernährung zunehmend nach Alternativen bzw. nach einer Erweiterung des Speiseplanes gefragt. Aus diesem Grund wird in der Agrargenossenschaft Trebbin Buchweizen (Fagopyrum esculentum Moench) angebaut. Buchweizen wird traditionell in vielen Ländern Osteuropas, aber auch in Südeuropa gegessen. Diese sogenannte Pseudogetreideart stammt ursprünglich aus Asien und wird seit dem Mittelalter in Europa kultiviert. Buchweizen enthält kein Gluten und ist damit für eine Ernährung bei entsprechender Unverträglichkeit bestens geeignet. Der Anbau kann auf sehr schwachen Sandböden erfolgen und Düngung sowie Pflanzenschutz können auf ein absolutes Minimum reduziert werden, da die Pflanze eine hohe Konkurrenzkraft gegenüber Unkraut hat und auch nur von wenigen Insekten geschädigt wird. Allerdings stellt seine Ernte eine große Schwierigkeit dar und das Erntegut muss sofort gereinigt und getrocknet werden bevor es weiterverarbeitet werden kann Weiterhin stellt diese extrem lange blühende Pflanze eine perfekte Weide für Bienen dar, weswegen die Flächen bei den Imkern sehr beliebt sind.

Ungereinigter Buchweizen

Buchweizendrusch nach dem ersten Frost

Buchweizen auf Sandboden

22.09.2015 | Besuch vom Paulinenauer Arbeitskreis für Grünland und Futterbauwirtschaft
Die diesjährige Fachexkursion führte den Paulinenauer Arbeitskreis für Grünland und Futterbauwirtschaft in die Agrargenossenschaft Trebbin. Nach einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens ging es mit dem Themenschwerpunkt „Mineralstoffversorgung und Bilanzierung in der Milchviehration“ weiter. Hierbei wurden nach Vorstellung der Trebbiner Herangehensweise auch die Probleme sowie Lösungsansätze der anderen Mitgliedsbetriebe diskutiert. Anschließend verständigte sich der Arbeitskreis, dieses Problemfeld zukünftig stärker in der Vereinsarbeit einzubinden. Nach dem Mittag wurde die Milchviehanlage besichtigt und damit ein guter Praxisbezug hergestellt. Der gesamte Tag war von vielfältigen konstruktiven Diskussionen und einem regen Meinungsaustausch geprägt.

Besichtigung des Stalls

Gespräche zur Stallhygiene

Begrüßung an der Milchviehanlage

20.09.2015 | Backofenfest im Bauernmuseum Blankensee
Auch bei Backofenfest im Bauernmuseum Blankensee war die Agrargenossenschaft Trebbin vertreten. In einer kleinen Ausstellung hatten die Gäste die Möglichkeit, sich rund um das Unternehmen und die Landwirtschaft zu informieren und ihre Kenntnisse bezüglich der gängigsten Feldfrüchte und Futtermittel unter Beweis zu stellen. Viele Gäste nahmen das Angebot an und es wurde vielfältig zur Landwirtschaft aber auch rund um die Ernährungswirtschaft diskutiert.

Präsentation der agt

04.09.2015 | Maisernte
In den Maisbeständen zeigt sich in diesem Jahr ein sehr unterschiedliches Bild. Einerseits waren die Pflanzen bereits frühzeitig vertrocknet und zeigen nur sehr kleine Kolben. Andererseits haben einige Bestände die großen Trocken- und Hitzeperioden recht gut überstanden und stellen sich verhältnismäßig vital und mit guter Kolbenausbildung dar. Diese Qualitätsunterschiede müssen bereits bei der Einlagerung des Futters berücksichtigt werden. Dazu werden verschiedene Qualitätsmerkmale direkt in der Agrargenossenschaft Trebbin untersucht. Weitere Detailuntersuchungen werden dann in einem akkreditierten Labor durchgeführt. In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen wird die Maissilage dann in bestimmten Leistungsgruppen bei den Milchkühen oder in der Biogasanlage eingesetzt. So wird also schon zur Ernte ein wichtiger Grundstein für eine hohe Milchleistung und eine effektive Biogaserzeugung gelegt.

Silobewirtschaftung

Erste Qualitätsuntersuchungen

Maisernte

03.09.2015 | Zwischenfrüchte
Während die Maisernte noch lange in vollem Gange ist, wurde mit der Aussaat von Zwischenfrüchten bereits ein bedeutender Grundstein für die Maisernte 2016 gelegt. Damit wird die lange Anbaupause zwischen der Getreideernte in diesem Jahr und dem Maislegen im kommenden Frühjahr überbrückt. Der Boden wird somit vor extremen Witterungseinflüssen geschützt und die Auswaschung von Nährstoffen wird, durch die Bindung in Biomasse, deutlich reduziert. Diese Nährstoffe stehen dann in der kommenden Vegetationsperiode dem Mais zur Verfügung. Weiterhin wirken sich diese Pflanzenbestände auch positiv auf das Bodenleben und die Bodenstruktur aus. Durch die Zusammensetzung der Zwischenfruchtmischungen blühen diese Flächen auch noch lange im Herbst und bieten eine ideale Weide für Honigbienen und Hummeln, die sich für den Winter stärken können.

Blühender Zwischenfruchtbestand

31.08.2015 | Begehrter Mais
Mais stellt nicht nur für die Agrargenossenschaft Trebbin eine hochinteressante Futterpflanze dar, sondern ist auch für eine Vielzahl von Insekten Nahrungsgrundlage. Natürlich sind insbesondere die Kolben auch bei Wildschweinen sehr begehrt. Dadurch können in den Maisbeständen allerdings erhebliche Schäden entstehen, die zum einen die Menge und Qualität der Ernte beeinträchtigen und zum anderen eine ganze Kette negativer Nachfolgen haben. Wildschweine suchen auf den Maisflächen noch weit nach der Ernte nach heruntergefallenen Kolben und wühlen dafür mitunter ganze Feldbestände um. In den verbliebenen Stoppeln und Stängelteilen nisten sich zudem die Larven des Maiszünslers ein und versuchen so unbeschadet den Winter zu überstehen.

Bohrloch einer Raupe des Maiszünslers

Abgeknickte Maispflanze nach Fraßschäden des Maiszünslers

Wildschweinschaden

10.08.2015 | Triticale
Neben Weizen, Gerste und Roggen wird in der Agrargenossenschaft Trebbin auch Triticale angebaut. Triticale ist aus der Kreuzung von Weizen und Roggen hervorgegangen und wurde mit der Absicht entwickelt die Qualität sowie die hohe Ertragsfähigkeit des Weizens mit der Anspruchslosigkeit des Roggens zu verknüpfen. Triticale ist die jüngste unserer Getreidearten, da ihre züchterische Bearbeitung erst in den 1930er Jahren begann. Hauptanbauländer sind neben Deutschland noch Polen, Frankreich und Weißrussland. Nach der Ernte wird der größte Teil der Triticale zu Tierfutter verarbeitet. Ein Teil unserer Anbaufläche von Triticale dient auch zur Erzeugung von Saatgut. Nach der Aufbereitung durch das Saatzuchtunternehmen kommt das Saatgut im Herbst auch in anderen landwirtschaftlichen Betrieben zur Aussaat.

Einlagerung bis zum Verkauf

Vermehrungsbestand von Triticale

24.07.2015 | Besuch vom Deutschen und Irischen Bauernverband
Am 24. Juli besuchten Vertretern des deutschen sowie des irischen Bauerverbandes die Milchviehanlage der Agrargenossenschaft Trebbin. Eddie Downey, der irische Bauernpräsident, sein Generalsekretär sowie der Leiter des Brüsseler Büros verschafften sich im modernen Milchvieh- und Kälberstall einen Überblick über die Milchproduktion in Deutschland. Sie konnten zahlreiche Informationen und Eindrücke für die irische Milchwirtschaft mitnehmen, um den Entwicklungsprozess auf der grünen Insel zu unterstützen. Begleitet wurden sie bei dem Besuch vom Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied sowie dem Generalsekretär Bernhard Krüsken und Willi Kampmann, dem Leiter der Vertretung in Brüssel.

Besichtigung im Melkhaus

16.07.2015 | Maislabyrinth
Pünktlich zum Beginn der Sommerferien hat das Maislabyrinth der Agrargenossenschaft Trebbin wieder geöffnet. Auf dem über 24000 m² großen Schlag wurden fast 1700 m Wege kreuz und quer durch den Mais angelegt. Start und Ziel sind an der großen Heupyramide, von der man sich einen guten Überblick über die ganze Fläche verschaffen kann. Auch in diesem Jahr sind wieder zehn Stationen mit Fragen rund um die Landwirtschaft im Labyrinth verteilt. Dabei gibt es Fragen für Kinder und Erwachsene. Unsere kleinen Quizteilnehmer können sich mit dem ausgefüllten Antwortschein an der Rezeption des Landhotels Heidepark eine Kleinigkeit abholen (wochentags 10 bis 16 Uhr). Genaue Informationen zu Öffnungszeiten und dem Anfahrtsweg können der Internetseite entnommen oder beim Landhotel Heidepark erfragt werden.

Blick auf das Maislabyrinth

Lange Gänge

Quizstation

Heupyramide

10.07.2015 | Sonnenblumen
Ein schöner Sonnenblumenstrauß sieht nicht nur schön aus, sondern verströmt auch einen wunderbaren Duft. In diesem Jahr wurden auf über 7000 m² verschiedenste Schmucksonnenblumen zum Selbstschneiden angebaut. Damit haben Blumenfreunde in der Agrargenossenschaft Trebbin die Möglichkeit sich gegen einen kleinen Betrag schöne Sträuße für das eigene Heim zusammenzustellen. Nach den teilweise ergiebigen Niederschlägen der letzten Woche geht es den Pflanzen sehr gut und die ersten Sonnenblumen blühen bereits. Ein wirklich toller Anblick in Klein Schulzendorf.

Bald ein Blütenmeer.

So sieht der Sommer aus.

07.07.2015 | Gerstenernte
Die Ernte der Gerste neigt sich dem Ende entgegen und die Erträge liegen, entsprechend der langen Trockenperioden im April, Mai und Juni, auf einem relativ geringen Niveau. Erfreulicherweise lag jedoch das letzte große Feld deutlich über dem bis dahin erzielten Ertragsdurchschnitt. Auf dem insgesamt 20 ha großen Acker konnten 86 dt je ha geerntet werden. Dies kann unter unseren Standort- und Klimabedingungen als ein Spitzenergebnis bezeichnet werden. Die standortangepasste Bodenbearbeitung, bedarfsgerechte Düngung und ein optimaler Pflanzenschutz trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.

Überladen der Gerste

Druschreifer Gerstenbestand

Mähdrescher im Einsatz

24.06.2015 | Internationaler Besuch
Im Rahmen einer von der Firma Addcon organisierten Studienreise kamen 16 internationale Führungskräfte aus dem landwirtschaftlichen Bereich in der Agrargenossenschaft Trebbin. Im Fokus der Gäste aus China, Finnland, Niederlande, Schweiz und Österreich standen Futterproduktion- und Konservierungstechniken. Auf ein großes Interesse stieß auch die Besichtigung der modernen Milchviehanlage samt Melkzentrum und Kälberstall. Hier wurde nicht nur die Tierhaltung bis ins Detail begutachtet, sondern auch die Futtervorräte genauestens unter die Lupe genommen. Nach einer kleinen Feldrundfahrt ging es abschließend zur Biogasanlage.

Luzernesilage

Besuch Biogasanlage

Gruppenfoto im Kälberstall

19.06.2015 | Betriebsleiter aus Russland
13 Leiter landwirtschaftlicher Großbetriebe und Landtechnikhändler aus der Region Pskov (südlich von Sankt Petersburg) in Russland haben am 19. Juni die Agrargenossenschaft Trebbin besichtigt. Nach dem Besuch der Pöttinger Landmaschinenfabrik in Bernburg stand die landwirtschaftliche Praxis in Deutschland auf dem Programm. Neben der Besichtigung von Feldbeständen und Grünland wurden auch der neue Milchviehstall und die Biogasanlage unter Augenschein genommen. Im Fokus stand jedoch der Pflanzenbau, der in der Region Pskov ebenfalls auf sehr armen Sandböden stattfindet. Überzeugen wollten sich die russischen Berufskollegen vor allen Dingen von den modernen Produktionsverfahren und dem effektiven Produktionsmitteleinsatz.

Beeindruckender Milchviehstall

Kälberstall

Begrüßung durch den Vorstand

12.06.2015 | Landwirte aus Frankreich
Eine Gruppe französischer Landwirte besuchte während ihres Deutschlandaufenthaltes auch die Agrargenossenschaft Trebbin als einen typischen landwirtschaftlichen Großbetrieb. Nach der Vorstellung des gesamten Unternehmens lagen die Schwerpunkte bei der Besichtigung des großen Milchviehstalles und der Biogasanlage. Daneben fand ein umfangreicher Erfahrungsaustausch zur Futterkonservierung statt aus dem die Gäste vielerlei Neuigkeiten mitnehmen konnten.

Besichtigung im großen Stall

Gruppenfoto

12.06.2015 | Verpächtertreffen
Mit über 310 Teilnehmern zeigten viele Verpächter und deren Angehörige großes Interesse an der Agrargenossenschaft Trebbin. Nach der Vorstellung der Entwicklung der vergangenen zwei Jahre bei Kaffee und Kuchen ging es mit einer großen Rundfahrt über die Felder sowie in den neugebauten Milchviehstall weiter. Viele Gäste nutzten diese Gelegenheit sich rund um die Landwirtschaft zu informieren und vielerlei Fragen zur Bodennutzung und Tierhaltung zu stellen. Für das große Interesse und die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit möchten wir uns auch an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

Großes Interesse an der Rundfahrt

Stalldurchfahrt mit dem Bus

Vollbesetzter Saal

03.06.2015 | Vorsommertrockenheit
Während die Lufttemperaturen in den ersten fünf Monaten diesen Jahres relativ genau den langjährigen Monatsmittelwerten entsprachen, waren die Niederschlagswerte stark abweichend. So fiel zwar im Januar mit 60 mm mehr als im Vergleichszeitraum, im Februar bis März jedoch deutlich weniger. Besonders die langen Trockenphasen im April und Mai setzten den Pflanzenbeständen stark zu. Vielfach äußerlich nicht wahrzunehmen, wurden wichtige Ertragskomponenten negativ beeinflusst. So war im Getreide eine hohe Triebreduktion, eine eingeschränkte Ährenausbildung und ein verlangsamtes Ährenschieben zu beobachten. Der Raps wuchs nur sehr langsam in die Länge und die Seitentriebausbildung war nicht optimal. Die punktuell, oft in letzter Minute gefallenen Niederschläge konnten bis jetzt jedoch katastrophale Auswirkungen verhindern.

Niederschlagsverteilung Januar bis Mai

24.04.2015 | Raps auf gutem Grund
Die Durchwurzelungstiefe sowie deren Intensität ist ein guter Indikator für den strukturellen Zustand des Bodens. Durch eine tiefe Durchwurzelung können Nährstoff- sowie Wasserreserven im Unterboden durch die Pflanze erschlossen werden. Damit ist die Pflanze in der Lage auch niederschlagsärmere Perioden besser zu überstehen. Ist der gelockerte Teil des Bodens (Ackerkrume) intensiv von Feinwurzeln durchzogen können zudem die ausgebrachten Nährstoffe optimal und ohne große Verluste aufgenommen werden. Besonders Raps, als eine pfahlwurzelausbildende Pflanze, ist dankbar für einen tiefgründigen Boden. Auf den Abbildungen ist eine Pfahlwurzel mit einer Länge von etwa 50 cm zu erkennen. Einige Wurzeln wachsen deutlich tiefer und nutzen dabei besonders gerne Röhren tiefgrabender Regenwurmarten.

Bodenprofil im Rapsbestand

Pfahlwurzel des Rapses

17.04.2015 | Dreharbeiten in der AGT
Für einen RBB-Fernsehbeitrag mit dem Titel „Faszination Ackerboden“ fanden in der Agrargenossenschaft Trebbin umfangreiche Filmaufnahmen statt. Neben einem Detailblick in den Boden, welcher an einem eigens angelegten Bodenprofil erfolgte, stand die Bewirtschaftung der Äcker im Vordergrund. Besonders die bodenschonende Bodenbearbeitung und das dadurch verbesserte Pflanzenwachstum konnten während der Dreharbeiten auf eine sehr anschauliche Weise aufgenommen werden. Als eine Folge dieser Variante der Bodenbearbeitung und durch den sehr umfangreichen Anbau von Zwischenfrüchten sowie der nahezu ständigen Bodenbedeckung konnte zudem ein intaktes Bodenleben gefilmt werden. Um die Stoffkreisläufe besser darstellen zu können, wurde im Stall auch die Herkunft der organischen Dünger sowie deren Ausbringung festgehalten. Die Ausstrahlung der Sendung soll am 11. Mai um 22:15 Uhr im RBB erfolgen.

Flüssigmistausbringung und Einarbeitung

Festmistausbringung und Einarbeitung

Kameradrohne

09.04.2015 | Grünland will gepflegt sein
Nachdem im vergangenen Herbst das Grünland nochmal gemäht wurde und so optimal in den Winter gegangen ist, beginnt jetzt die neue Vegetationsperiode. Besonders im Frühjahr müssen Wiesen und Weiden abgeschleppt, nachgesät und gewalzt werden, um einen qualitativ hochwertigen Grasbestand zu erzielen und damit dann sehr gutes Futter erzeugen zu können. Durch das Schleppen werden besonders Maulwurfshügel breit gezogen, damit diese nicht zur Verschmutzung des Futters führen. Anschließend wird ein Teil der Flächen nachgesät, um die im vergangenen Jahr und im Winter entstandenen Bestandslücken schnell mit gewünschten Gräsern zu schließen. Zum Einsatz kommen speziell an den Standort angepasste Gräsermischungen. Um einen guten Bodenkontakt der Grassamen zu gewährleisten und auch die Bestockung der Graspflanzen anzuregen werden die Flächen zuletzt mit einer Glattwalze gewalzt.

Von der Schleppe breitgezogene Maulwurfshügel

Walzen auf der Wiese

Grasdurchsämaschine im Einatz

11.10.2014 | „parentum“ Eltern+Schülertag
Als einer von 24 Ausstellern beteiligte sich die Agrargenossenschaft Trebbin am Eltern+Schülertag „parentum“ in Potsdam. Unter den 860 Besuchern waren viele junge Menschen, die sich insbesondere für unsere technischen Berufe, wie Kraftfahrzeugmechatroniker, Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik und Fahrzeuglackierer interessierten. Einige Interessenten hatten sich bereits im Vorfeld für Gesprächstermine angemeldet und so konnte ihnen gut vorbereitet der gesamte Beruf und der Karriereplan vorgestellt werden.

Interessierte Eltern

Vertiefte Fachgespräche

Eine schöne Präsentation lockte die Besucher an.

22.09.2014 | Kreiserntefest Teil 1
Mit großem Publikumszuspruch präsentierte sich die Agrargenossenschaft Trebbin auf dem Kreiserntefest 2014 in Blankensee. Die vielen großen Land- und Baumaschinen zogen die Gäste trotz des anfänglichen Regens an und auch die Strohburg stieß auf großes Interesse bei den Kindern. Landtechnikfreunde kamen im Traktorfahrparcours auf ihre Kosten und konnten das eigene Fahrkönnen mit einem Fendt Traktor, einem Fastrac von JCB und sogar einem beeindruckenden TerraGator unter Beweis stellen. Fingerspitzengefühl wurde den Gästen auch im Minibagger-Geschicklichkeitsspiel abverlangt. Am Nachmittag startete das große Showernten, welches kurzfristig an die Witterung angepasst werden musste. Da der Drusch nicht möglich war, wurden der Sommerroggen und die Sonnenblumen mit dem Feldhäcksler als Ganzpflanze abgehäckselt und mit dem Ladewagen abtransportiert. Direkt im Anschluss kam der TerraGator auf den Flächen zum Einsatz.

Voller Maschineneinsatz

Action auf der Strohburg

Gut besuchte Technikausstellung

Mit dem TerraGator durch den Fahrparcours

22.09.2014 | Kreiserntefest Teil 2
In zwei Pavillons wurden das große Dienstleistungsspektrum, die Ausbildungsmöglichkeiten sowie die Landwirtschaft der Agrargenossenschaft Trebbin dargestellt. Mit anschaulichen Tafeln wurden die einzelnen Bereiche der Agrargenossenschaft präsentiert und interessierte Gäste konnten einen Einblick in das Unternehmen bekommen. Ein großes Quiz mit insgesamt 18 Fragen und zehn zu bestimmenden Feldfrüchten sowie sechs Futtermitteln, war für viele Gäste eine gern angenommene Herausforderung. Mit einer Tafel und einem Film wurde zudem die Rinderhaltung im Unternehmen dargestellt. Weitere Exponate und auch eine große Schätzaufgabe sorgten für viel Gesprächsstoff mit den Gästen. So konnten Jung und Alt vielerlei Wissen rund um die Landwirtschaft vermittelt werden.
Im großen Glasbehältnis befanden sich übrigens genau 61306 Samen der blauen Lupine.

Was fressen die Rinder?

Landwirtschaftliche Dekoration

Quizfragen und Feldfrüchte

Präsentation des Dienstleistungsangebotes

17.09.2014 | Mais- und Hirseernte
Noch in den letzten Augusttagen begann in der Agrargenossenschaft Trebbin die Mais- und zwei Wochen später auch die Hirseernte (Sudangras und Zuckerhirse). Beide Pflanzenarten werden mit dem Feldhäcksler abgeschnitten und auf unter ein Zentimeter Länge gehäckselt. Um eine noch bessere Futterkonservierung zu erreichen, werden noch auf dem Feld Milchsäurebakterien in das Silagerohmaterial dosiert. Diese kleinen Helfer reduzieren den pH-Wert im Futter und schützen es so vor dem Verderb. Nach dem Abtransport vom Acker wird das Futter in Fahrsilos verdichtet und luftdicht verschlossen. Auf diese Weise bleibt das Futter sehr lange haltbar und kann den Kühen ganzjährig mit einer gleichbleibenden Qualität vorgelegt werden. Durch eine hohe Stoppel werden zudem ein noch höherer Energiegehalt und verbesserte Futterwertigkeit erreicht. Besonders die Hirse, jedoch auch ein Teil des Maises, wird zudem für die Energieproduktion in der Biogasanlage verwendet.

Feldhäcksler und Abschiebewagen

Hohe Stoppel

Gute Verdichtung im Silo

Erntereifer Silomaisbestand

31.08.2014 | Besuch vom Bundeslandwirtschaftsminister
Am Sonntagvormittag besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt die Agrargenossenschaft Trebbin. Nach der Präsentation des Unternehmens wurde über regionale Energieversorgung, lokale Wertschöpfungsketten sowie Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich diskutiert. Besonders die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Agrargenossenschaft Trebbin sowie das Bemühen landwirtschaftliches Wissen in Kindergärten und Schulen zu transportieren stieß beim Minister auf große Zustimmung. Im Anschluss wurde das Melkzentrum samt neuem Melkkarussell begutachtet und im laufenden Betrieb in allen Details erläutert. Im Reproduktionsstall, in dem zum einen kranke Kühe gepflegt werden und zum anderen trächtige Kühe wohlversorgt auf Stroh ihre Kälber gebären, konnten eindrucksvoll die optimalen Haltungsbedingungen demonstriert werden. Im eigentlichen Milchviehstall mit 800 Kühen standen Fragen rund um das Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund. Die Kühe, welche sich an den Kuhbürsten massieren ließen und auf den weichen Liegematten entspannt wiederkäuten, waren bestes Beispiel für ein hohes Tierwohl im neuen Stall.

Präsentation des Melkkarussells

Besichtigung des neuen Milchviehstalles

Kleine Diskussionsrunde mit dem Bundeslandwirtschafts- minister

31.07.2014 | Roggenernte
Unter optimalen Druschbedingungen begann die Ernte des Roggens. Durch die sehr trockene und heiße Witterung bis zum 24. Juli lagen die Kornfeuchtigkeiten nahezu den ganzen Tag in einem Bereich, in welchem geerntet und im Anschluss eine sichere Lagerung gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund wurde von früh bis spät in die Nacht gedroschen. Neben dem Einsatz als Nahrungsmittel wird ein Teil des geernteten Roggens für die Gewinnung von Bioethanol verwendet. Als dritte Hauptverwendungsrichtung wird in der Agrargenossenschaft Trebbin auch Roggen zur Saatgutvermehrung angebaut. Dieser Anbau ist durch die Saatgutunternehmen sowie die Saatgutanerkennungsstellen mit sehr hohen Auflagen versehen, sodass für diese Flächen ein deutlich höherer Planungs- und Arbeitsaufwand notwendig ist. Das anfallende Stroh wird direkt auf dem Feld gehäckselt und in Ballen gepresst, um als Einstreu und Tierfutter verwendet werden zu können.

Nachteinsatz

Strohschwade

Pressen die Strohs

Überladen des Roggens

23.07.2014 | Maislabyrinth
In diesem Jahr wurde von der Agrargenossenschaft Trebbin erstmalig ein Labyrinth im Mais angelegt. Aus der Zusammenarbeit mit dem Landhotel Heidepark entstand auf einer 2,4 Hektar großen Fläche ein Labyrinth mit einer Gesamtweglänge von 1500 Metern. Entlang den Wegen sind insgesamt zehn Stationen mit Fragen rund um die Landwirtschaft zu finden. Für Kinder sowie für Erwachsene besteht die Möglichkeit ihr Wissen zu testen und mit den richtigen Antworten an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Am Ziel angekommen kann man sich vom Gipfel der Heupyramide einen Überblick über die zurückgelegte Wegstrecke zu verschaffen. Genaue Informationen zu Öffnungszeiten und dem Anfahrtsweg können der Internetseite entnommen oder beim Landhotel Heidepark erfragt werden.

Die Heupyramide

Die weibliche Blüte des Maises

Ein Gang im Labyrinth

21.07.2014 | Rapsernte
Die Rapsernte 2014 konnte bereits am Wochenende abgeschlossen werden. Anfänglich noch unter wechselnden Witterungsbedingungen wurde das Wetter kontinuierlich besser und ermöglichte einen nahezu reibungslosen Ablauf der Ernte. Durch Wind und Sonnenschein reiften die Samen sehr gut ab und erreichten Feuchtigkeiten von etwa 9 %. Die Erträge liegen auf einem sehr guten Niveau und mit durchschnittlich 38 dt pro Hektar sogar noch etwas über den Erträgen des vergangenen Jahres. Die Rapssamen werden über den Landhandel den Ölmühlen zugeführt und im Wesentlichen zu Speiseöl verarbeitet. Die Ernte- und Wurzelrückstände des Rapses tragen nicht nur zur Humusreproduktion bei, sondern liefern der nachfolgenden Frucht auch viele Nährstoffe. Raps stellt also eine ideale Vorfrucht für den Getreideanbau dar.

Das Erntegut wird „abgebunkert“.

Nahaufnahme der gedroschenen Rapssamen.

Mähdrescher beim Rapsdrusch

15.07.2014 | Pflanzenschutz im Mais
In Zusammenarbeit der Agrargenossenschaft Trebbin mit dem Unternehmen DuPont entstand ein Freilandexperiment zu Fragestellungen des Pflanzenschutzes. In diesem Experiment geht es im Detail um die Anwendung von Herbiziden in der landwirtschaftlichen Praxis. Bei Planung und Anlage standen die Wirksamkeit der Mittel sowie die Verträglichkeit gegenüber dem Mais im Vordergrund. Durch angepasste Aufwandmengen der Pflanzenschutzmittel wurde zudem ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt geleistet. Die verschiedenen Mittel zeigen ein unterschiedliches Wirkungsspektrum, ermöglichen dem Mais jedoch alle eine gute Entwicklung, insbesondere in seiner Jugend. Ziel ist dabei nicht das vollständige Zurückdrängen der Unkräuter, sondern nur die Reduktion auf ein verträgliches Maß. Die unbehandelten Kontrollparzellen dagegen weisen eine erhebliche Unkrautbelastung auf und verdeutlichen die erheblichen Ertragseinbußen bis hin zu Totalverlusten. Mit Hilfe solcher Versuche kann nicht nur die Produktions- und damit die Nahrungsmittelproduktion gesichert werden, sondern auch kontinuierlich die Umweltverträglichkeit gesteigert werden.

Spätverunkrautung

Typisch im Mais: zurückgebogener Fuchsschwanz

Unbehandelte Kontrolle und behandelte Parzellen

04.07.2014 | Vorbereitungen zum Kreiserntefest
Die Agrargenossenschaft Trebbin beteiligt sich am Kreiserntefest des Landkreises Teltow-Fläming in Blankensee mit einer großen Ausstellung und Vorführungen zahlreicher Landmaschinen. Neben einem Traktorparcours, der zum Mitfahren einlädt, gibt es viele Informationen rund um den Ackerbau. Zur Demonstration der modernen Mähdrescher wurden drei Parzellen mit landwirtschaftlichen Kulturen angelegt, die am Tag des Festes geerntet werden sollen. Die Vorbereitung der Flächen begann bereits im März und es wurde gegrubbert, gedüngt, gepflügt und schlussendlich gesät. Für die Kinder gibt es an diesem Tag zudem eine Strohhüpfburg.

Auf der dritten Parzelle wächst Öllein.

Bodenbearbeitung im März

Öllein im April

Die Sonnenblumen und links daneben der Sommerroggen

26.06.2014 | Beginn der Getreideernte
Die diesjährige Getreideernte hat mit dem Drusch der ersten Wintergerstenfläche begonnen. Mit Kornfeuchten um 13 % kann sie ohne zusätzliche Trocknung oder Belüftung gelagert werden. Der Ertrag lag auf der ersten Fläche mit über 60 dt pro Hektar auf einem für einen Sandboden gutem Niveau. Das Korn wird über den Landhandel verkauft und größtenteils zu Tierfutter verarbeitet. Daneben fällt bei der Ernte auch Stroh an, welches zum einen für die Humusreproduktion auf dem Acker verbleibt oder als Einstreu bzw. Futterstroh geborgen wird. Dazu wird es in große Quaderballen gepresst, die dann eingelagert werden.